Schufafrei-Glossar


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Schufafrei-Glossar - Alle Fachbegriffe von A-Z


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Abschluß


Ein Abschluss ist eine verbindliche Vereinbarung über ein Rechtsgeschäft; der Jahresabschluss einer Firma, der entweder mittels einer Bilanz oder einer Gewinn und Verlustrechnung dokumentiert wird; der Kontoabschluss, der zu einem bestimmten Zeitpunkt, zum Beispiel pro Quartal, Soll und Haben feststellt.

Abschreibung


Eine Bilanz dient dazu, das Vermögen eines Unternehmens zu dokumentieren. Aus diesem Grund müssen Wertverlust, die im Laufe der Zeit an einzelnen Vermögensgegenständen eintreten, zum Beispiel an Maschinen oder Gebäuden, aber auch Verbindlichkeiten des Unternehmens, in der Bilanz berücksichtigt werden, indem man ihren Wert entsprechend niedriger ansetzt. Es gibt verschiedene Abschreibungsmethoden, zum Beispiel die lineare und die degressive

Abtretung


Eine Abtretung ist die rechtsgeschäftliche Übertragung einer Forderung. Der Gläubiger tritt sie an einen Dritten ab, der nunmehr neuer Gläubiger des bisherigen Schuldners ist.

Abwertung


Unter Abwertung versteht man die Verringerung des Wertes einer Währung, die sich im Wechselkurs ausdrückt. Dies geschieht durch Beschluss einer zuständigen Stelle. Währungen, die frei handelbar sind, werden durch das Marktgeschehen abgewertet, je nachdem, wie stark die Nachfrage nach dem Erwerb dieser Währung ist.

Abzinsungspapiere


Bei bestimmten Wertpapieren wird vom Kaufpreis der Zinsgewinn abgezogen, der während der Laufzeit anfallen würde.

AG


AG ist die Abkürzung für Aktiengesellschaft.

AGB


Unter AGB versteht man die Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Unternehmens.

Agent


Ein Agent vertritt fremde Interessen in dessen Auftrag und für dessen Rechnung.

Agio


Darunter versteht man einen Preisaufschlag auf Wertpapiere.

AKA


AKA ist die Abkürzung für die Ausfuhrkreditgesellschaft.

Akkreditiv


Ein Akkreditiv ist der Auftrag einer Bank an eine andere, einem ihrer Kunden eine bestimte Summe auszuzahlen. Die Auszahlung steht in der Regel unter Bedingungen.

Aktien


Eine Aktie ist ein Wertpapier, das einen Anteil an einem Unternehmen, namentlich einer Aktiengesellschaft repräsentiert. Der Eigentümer der Aktie ist in Höhe des Wertes der Aktie Miteigentümer des Unternehmens. Das Aktiengesetz regelt die Rechte, die der Inhaber geltend machen kann. Es gibt verschiedene Formen von Aktien: Inhaberaktien, sie sind übertragbar durch normales Rechtsgeschäft, es ist die gebräuchlichste Form der Aktie Namensaktien, auf ihnen ist der Name des Eigentümers vermerkt, der zudem in das so genannte Aktienbuch des Unternehmens eingetragen wird. Namensaktien können nur durch ein spezielles Rechtsgeschäft, das Indossament, an einen anderen übertragen werden. Stammaktien, jeder Eigentümer einer Stammaktie ist Inhaber der gleichen Rechte wie alle anderen Inhaber dieser Papiere Vorzugsaktien, diese Aktienform ist mit besonderen Rechten für ihre Inhaber ausgestattet, die auf der anderen Seite jedoch auch oft mit einem eingeschränkten Stimmrecht einher gehen.

Aktienanalyse


Die Aktienanalyse untersucht die bisherige Kursentwicklung von Aktien und versucht, die Zukunft einer Aktie vorauszusehen. Methoden der Aktienanalyse sind einmal die Fundamentalanalayse; die Unternehmesdaten werden analysiert und daraus Rückschlüsse auf den Kursverlauf gezogen Die Chart- Analyse ist eine weitere übliche Methode; aus der bisherigen Entwicklung des Börsengeschehens werden Prognosen für die Zukunft gestellt.

Aktienfonds


Eine Aktienfonds ist eine Zusammenstellung von Aktien verschiedener Unternehmen, die nach bestimmten Kategorien, zum Beispiel Branchen oder Ländern, zusammengestellt werden. Ein Aktienfonds wird von einer Investmentgesellschaft aufgelegt und von einem Fondsmanager betreut. Verwaltet werden die Anteile der Eigentümer von einer Depotbank, die von der ausgebenden Investementgesellschaft unabhängig ist.

Aktiengesellschaft


Eine Aktiengesellschaft teilt das Unternehmen in eine bestimmte Anzahl von Anteilspapieren, der Aktie. Jeder Eigentümer einer Aktie ist Miteigentümer des Unternehmens und in Höhe seines Miteigentümeranteils stimmberechtigt

Aktienindex


Es gibt verschiedene Indices, die die Wertentwicklung von ausgewählten Unternehmen in einem Index abbilden. Der bekannteste deutsche Index ist der Dax.

Aktienkapital


Darunter versteht man das Grundkapital einer Aktiengesellschaft.

Aktienpaket


Besitzen einzelne Personen größerer Mengen von Aktien eines Unternehmens, spricht man von einem Aktienpaket.

Aktionärsbrief


Der Aktionärsbrief enthält die Pflichtmitteilungen, die eine Aktiengesellschaft ihren Miteigentümern machen muss, zum Beispiel Einladungen zur obligatorischen Hauptversammlung, die einmal im Jahr stattfinden muss.

Aktiva


Unter Aktiva sind die Vermögeswerte eines Unternehmens zu verstehen, zum Beispiel das Eigenkapital, Grundbesitz oder Maschinen

Aktivgeschäfte


Das sind solche Bankgeschäfte, die Aktiva einer Bank betreffen, zum Beispiel gewährte Kredite.

Akzept


Ein Akzept ist die Annahme eines so genannten gezogenen Wechsels durch den Bezogenen. Dadurch wird der Bezogene verpflichtet, bei Fälligkeit die Wechselsumme zu zahlen

Akzeptkredit


Dabei verpflichtet sich eine Bank dazu, einen Wechsel eines ihrer Kunden, der auf das Institut bezogen ist, einzulösen, sobald er fällig ist.

Allfinanz


Das Angebot von Banken und anderen Finanzunternehmen mit einer breiten Palette an Finanzprodukten.

Allgemeine Geschäftsbedingungen


Für vielfach eingesetzte Verträge werden von Unternehmen Vertragsbedingungen vor formuliert, die überall Geltung haben sollen. Diese AGB werden Vertragsbestandteil. Sie ergänzen und modifizieren die gesetzlichen Regelungen, meist zugunsten des formulierenden Unternehmens. Die Zulässigkeit von Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist im AGB-Gesetz geregelt, das die Möglichkeiten, Kunden gesetzliche Rechten zu nehmen, einschränkt. Grundsätzlich gehen individuelle Vereinbarung, die den AGB entgegenstehen, vor. ABG sollen den Vertragsschluss rationalisieren.

Amortisation


Fachbegriff für die planmäßige, in Raten geleistete Tilgung einer Schuld.

Amtliche Notierung


An der Börse werden so genannte amtliche Makler beschäftigt, die die Kurse am Ende eines Handelstags im Amtlichen Börsenblatt veröffentlichen. Nicht jede Aktie darf mit amtlicher Notierung gehandelt werden. Dazu müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein.

Anderdepot


Ein Anderdepot ist ein treuhänderisches Depot, ähnlich einem Treuhandkonto. Dort werden, zum Beispiel von einem Notar, Wertpapiere von Mandaten deponiert.

Anderkonto


Auf einem Anderkonto wird, ähnlich wie bei einem Anderdepot, Geld von Mandanten deponiert. Nur bestimmte Personen dürfen ein Anderkonto eröffnen, so zum Beispiel Notare.

Anhang


Der Anhang gehört zur Bilanz oder der Gewinn und Verlustrechnung und ist zwingender Bestandteil eines Jahresabschlusses.

Anlagepapier


Ein Anlagepapier zeichnet sich dadurch aus, dass sein Kurs sich nur wenig bewegt und es sich daher gut für eine Geldanlage ohne hohes Verlustrisiko eignet.

Anlagevermögen


Kapital einer Firma, das dazu dient, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, zum Beispiel Maschinen und Grundstücke.

Anleihekonsortium


Ein Zusammenschluss von Banken, die gemeinsam eine Anleihe managen.

Anleihe


Anleihen werden von der öffentlichen Hand zwecks Geldbeschaffung ausgegeben. Es sind festverzinsliche Wertpapiere.

Annuität


Der Geldbetrag, der bei einem Kredit jährlich fällig wird, um Zinsen und Tilgung zu bestreiten.

Anrechnungsverfahren


Schüttet ein Unternehmen Gewinne an seine Eigentümer, Aktionäre, aus, wird dies den Begünstigen als Einkommen angerechnet, für das sie die so genannte Körperschaftssteuer entrichten müssen.

Anschaffungsdarlehen


Anschaffungsdarlehen haben in der Regel eine Laufzeit von zwei bis sechs Jahren, und dienen Privatpersonen, Kleinunternehmern oder Freiberuflern zu Anschaffung von langlebigen Konsumgütern, zum Beispiel Fahrzeugen.

Attentismus


Zögern Käufer oder Verkäufer von Aktien, spricht man bei dieser abwartenden Haltung von Attentismus.

Aufrechnung


Stehen sich zwei gleichartige Forderungen gegenüber, zum Beispiel in Geld, so kann man diese, sofern sie fällig sind, gegeneinander aufrechnen, anstatt die Gesamtbeträge auszutauschen.

Aufsichtsrat


Das Aktiengesetz schreibt unter anderem vor, dass jede Aktiengesellschaft einen Aussichtsrat haben muss, der über die Geschäftstätigkeit wacht. Der Aussichtsrat wählt den Vorstand, überwacht und berät ihn und prüft den Jahresabschluss.

Auftragsstimmrecht


Das Stimmrecht, dass mit dem Eigentum von Aktien verbunden ist, kann man an einen Dritten zu dem Zweck übertragen, dass er es für einen wahr nimmt.

Aufwertung


Im Gegensatz zur Abwertung die Wertsteigerung einer Währung durch die zuständigen Stellen.

Ausgabekurs


Der Kurs für eine Aktie, der bei der erstmaligen Ausgabe des Wertpapieres von den Erwerbern zu bezahlen ist.

Auslandsanleihe


Werden für Aktien Gewinnanteile fällig, die so genannte Dividende, spricht man von Ausschüttung.

Ausschüttung


Kapital einer Firma, das dazu dient, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, zum Beispiel Maschinen und Grundstücke.

Aval


Übernimmt eine Bank für ihren Kunden eine Bürgschaft für dessen Schulden, spricht man von Aval, einer speziellen Form des Kredites.
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