Wer soll das alles bezahlen?
By admin | Februar 9, 2009
Die Wirtschafts,- und Finanzkrise bringt auch viele Privatleute in große finanzielle Bedrängnis. Auch viele kleine und mittelständische Unternehmer geraten in einen Abwärtsstrudel, ohne zu wissen, was sie dagegen tun könnten.Manchmal scheint die Lage völlig verzweifelt zu sein. Der Dispokredit ist bis zum Limit ausgereizt, Kreditraten können nicht mehr gezahlt werden, die Kreditkarte ist ebenfalls am Limit, das Mobiltelefon ist wegen Zahlungsrückständen außer Betrieb, die Miete ist längst fällig und die Angestellten warten auf ihre Gehaltsüberweisung.
In einer solchen Situation fällt vielen ein geplantes vernünftiges Vorgehen schwer, da sie die Lage als aussichtslos empfinden und nicht wissen, wo sie mit der Krisenbewältigung beginnen sollen. Aber gerade jetzt ist schnelle und zielgerichtetes Handeln unbedingt erforderlich.
Wer jetzt den Kopf in den Sand steckt, der ist mit Sicherheit dem Untergang geweiht. Es hat keinen Sinn, wenn man Zahlungsaufforderungen einfach ignoriert und sich vor seinen Gläubigern versteckt. Das macht die Lagen nur noch schlimmer, eine Lösung rückt so in immer weitere Ferne. Die Schuldenfalle wird immer tiefer.
Sinnvoll ist es, jetzt offensiv den Kontakt zu allen Gläubigern und vor allem auch der Bank zu suchen. Entgegen der Einschätzung von vielen in einer solchen Situation, sind diese durchaus gesprächsbereit und genauso an einer konstruktiven Lösung interessiert wie der Schuldner selbst. Läuft die Kommunikation erst einmal, zeichnen sich auch schnell Wege aus der Krise ab.
Wer selbst nicht mehr weiter weiß, kann sich an die überall vorhandenen Schuldnerberatungen wenden. Hier weiß man oft einen Rat, auf den man selbst mangels ausreichender Informationen gar nicht gekommen wäre.
Topics: Allgemein | No Comments »
Welche Zukunft hat die Bankbranche?
By admin | Januar 31, 2009
Die Banken stehen im Augenblick mit dem Rücken zur Wand. Die Finanzkrise hat die gesamte Branche auf den harten Boden der Realität zurück geholt. Wie sie aus dieser Misere wieder heraus finden kann, ist derzeit noch nicht absehbar.
So ist die Konkurrenz im Bankensektor so groß wie noch niemals zuvor. Viele Banken betreiben ein weit verzweigtes Filialnetz. Im Zuge der Globalisierung sind viele ausländische Unternehmen auf den deutschen Markt gedrängt. Der Kunde hat also eine Auswahl, wie er sie bislang noch niemals hatte. Entsprechend wird um jeden einzelnen Kunden gebuhlt, zum Teil mit abenteuerlichen Angeboten. Ob aber tatsächlich noch Bedarf an weiteren Bankdienstleistungen besteht, das darf bezweifelt werden. De Facto dürfte jeder Bundesbürger ausreichend in dieser Hinsicht versorgt sein. So ist absehbar, dass nicht alle Institute auf diesem Markt bestehen werden.
Hinzu kommt, dass in Zeiten des Internet heute jeder Kunde mit Leichtigkeit an alle relevanten Informationen gelangen und Konditionen und Preise bequem von zu Hause aus vergleichen kann. So gut informierten Kunden stand die Branche ebenfalls noch niemals gegenüber. So wird es immer schwieriger, angeblich attraktive Angebote auch zu verkaufen, wenn sie es im Vergleich zur Konkurrenz nicht wirklich sind.
Selbst bei wenig lukrativen Zahlungsverkehr ist die Konkurrenz hart. Einige neue Anbieter wie zum Beispiel Paypal überzeugen mit neuen Konzepten und dringen in die klassischen Reviere der Banken ein. Sehr wahrscheinlich wird der Zahlungsverkehr in Zukunft ganz anders ablaufen als wir ihn bisher kennen und es wird dabei nicht zwingend eine Bank im Spiel sein müssen. So ist es heute ein nicht hinnehmbares Ärgernis, dass eine Überweisung nach wie vor mehrere Tage in Anspruch nimmt und die Bank in dieser Zeit mit dem Kundengeld arbeitet und dabei auch noch satte Gebühren verlangt, während die Technik es zulässt, eine Zahlung in Sekundenschnelle abzuwickeln.
Topics: Finanzkrise | No Comments »
Wohngeld - jetzt gibt es mehr
By admin | Januar 25, 2009
Das neue Jahr bringt auch für Wohngeldempfänger Verbesserungen. Während bisher im Schnitt etwa neunzig Euro Wohngeld pro bedürftigem Haushalt gezahlt wurde, sind es ab so fort ungefähr einhundertvierzig Euro. Außerdem wird der Kreis der Anspruchsberechtigten erweitert. Es werden als mehr Menschen als bisher in den Genuss dieser Unterstützung kommen. Ob Wohngeld gewährt wird oder nicht, hängt nicht etwa vom Ermessen des Sachbearbeiters ab. Es gibt einen einklagbaren Anspruch auf Zahlung dieser Hilfsleistung. Wer also die die Kriterien erfüllt, die für den Bezug notwendig sind, sollte sich nicht scheuen, diesen Anspruch auch durchzusetzen. Die Bundesregierung hält einen Informationsbroschüre bereit, die alle Einzelheiten zum Wohngeld verständlich erläutert. Beispielsweise steht dort zu lesen, wer überhaupt anspruchsberechtigt ist, wie man einen Antrag stellt und wie hoch der Anspruch sein wird. Die Information steht kostenlos im Internet zum Download bereit.Geändert hat sich beim Wohngeld beispielsweise, dass nunmehr auch die Kosten für das Heizen dort inbegriffen sind. Wohngeld erhält, wer nicht mehr als eine bestimmte Miethöhe zahlt. Um zu ermitteln, ob die gezahlte Miete die Höchstgrenze überschreitet, stehen nun einfach zu berechenbare Pauschalbeträge zur Verfügung. Das Baujahr des Gebäudes wird künftig nicht mehr dabei berücksichtigt. Außerdem wurden die Höchstmieten um zehn Prozent erhöht.
Die meisten Wohngeldempfänger sind Senioren und Familien. Insgesamt bezogen im vergangenen Jahr fast eine halbe Million Menschen Wohngeld. In diesem Jahr werden es durch die Anhebung der Werte fast eine Million sein.
Die Anpassung soll nicht zuletzt die stark gestiegenen Preise für Heizkosten abfangen, die gerade für einkommensschwache Haushalte ein großes Problem sind.
Topics: News | No Comments »
Einkaufen, solange es noch geht?
By admin | Januar 19, 2009
Die weltweite Finanzkrise scheint in den Köpfen der Deutschen noch nicht wirklich angekommen zu sein. Trotz täglicher Horrormeldungen über die aktuelle Lage und die düsteren Aussichten für die Zukunft konsumieren die Bürger nach wie vor mit Begeisterung. Ist die Krise vielleicht gar keine?Möglicherweise spielt hier, wie so oft im Wirtschaftsleben, die Psychologie eine entscheidende Rolle. Viele wolle vielleicht gar nicht sehen, dass wir im Augenblick in einer schwierigen Lage sind oder sie „tanzen auf dem Vulkan”, bevor er endgültig ausbricht. Wer zum Pessimismus neigt, der hat derzeit viele Freunde. Zahlreiche so genannter Experten prophezeien sogar, dass eine Inflation wie in der letzten großen Weltwirtschaftskrise ohnehin alles Geld auffressen wird. Daher wäre es nur folgerichtig, es auszugeben, solange es noch etwas wert ist.
In den USA ist die Krise jedoch noch schon weiter fortgeschritten; kein Wunder, hier hat sie ja auch ihren Anfang genommen. Dort halten sich die Konsumenten inzwischen beim Einkaufen spürbar zurück. Das will etwas heißen, vor allen Dingen in Amerika, wo sich die Bürger so schnell die Laune nicht verderben lassen wie hierzulande. In den Staaten droht zudem noch eine weitere große Gefahr, nämlich die so genannte Kreditkartenblase. Zahlreiche US-Bürger haben sich mit dem Plastikgeld hoffnungslos überschuldet. Wer von den Betroffenen nun auch noch seinen Job verliert, der wird seine Kreditkartenrechnung voraussichtlich niemals begleichen können. Da diese Schulden ähnlich wie die faulen Hypothekenkredite weiter verkauft wurden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Papiere abstürzen. Diese Zusammenbruch wird uns genauso zeit versetzt erfassen wie der Zusammenbruch des Immobilienmarktes.
Insofern ist es vielleicht ein gute Idee, jetzt zu kaufen, was man sich vielleicht später nicht mehr leisten kann. Allerdings sollte man dabei auch an morgen denken, und sich nicht mit Vorsatz ruinieren.
Topics: Finanzkrise | No Comments »
Abmahnung - so verhält man sich richtig
By admin | Januar 13, 2009
Harte Zeiten auf dem Arbeitsmarkt erhöhen auch die Bereitschaft, gegen Mitarbeiter schneller eine Abmahnung auszusprechen als dies in guten Zeiten der Fall ist. Oft wird dieses Instrument gezielt eingesetzt, um unerwünschte Mitarbeiter los zu werden. Betroffen sind hier vor allem Festangestellte, die man nicht ganz so einfach kündigen beziehungsweise abwickeln kann wie Zeitarbeiter oder Angestellte mit befristeten Verträgen.Selbst wer gegen eine solche Abmahnung vorgeht, um seine Personalakte sauber zu halten, wird höchst wahrscheinlich nicht mehr mit der gleichen Unbefangenheit an seinen Arbeitsplatz zurückkehren wie zuvor. Ein ungutes Gefühl, hier nicht mehr willkommen zu sein, bleibt trotzdem zurück. Da Abmahnungen in diesen Zeiten oft wegen Belanglosigkeiten ausgesprochen werden, ist die Verunsicherung danach besonders groß.
Die meisten Arbeitnehmer empfinden eine Abmahnung als persönlichen Angriff, obwohl die ursprüngliche Idee dieses Instruments eigentlich einen andere ist. Sie soll dazu dienen, künftig ein Fehlverhalten zu vermeiden und so den Arbeitsplatz eher sichern als gefährden. Die Praxis sieht allerdings anders aus.
Wirklich gute Chancen, gegen eine Abmahnung vorzugehen bestehen eigentlich nicht. Schon gar nicht, wenn tatsächlich ein Fehlverhalten vorliegt. Häufiger Anlass sind zum Beispiel Verspätungen beim Arbeitsantritt. Auch wenn dies im Arbeitsleben fast zwangsläufig häufig vorkommt und im Grunde keinen wirklich ernsten Auswirkungen hat, ist der Arbeitgeber bei einer Abmahnungen deswegen immer im Recht. Dabei kann er sich sogar aussuchen, ob er jeden abmahnt, der gelegentlich zu spät kommt, oder nur einen bestimmten Mitarbeiter.
Eine Abmahnung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wiederholt man auch nur einmal das beanstandete Verhalten, kann der Arbeitgeber sofort die Kündigung aussprechen und wird dabei auch vor Gericht Recht behalten.
Sinnvoll ist es, Gegenbeweise zu sammeln und zu sichern. Sollte die Abmahnung an einem Formfehler leiden und daher eigentlich unwirksam sein, sollte man nicht dagegen vorgehen. Kündigt der Arbeitgeber später deswegen, ist nämlich auch die Kündigung unwirksam. Ein verfrühtes Vorgehen gegen die Abmahnung kann daher auch Nachteile haben.
Topics: Wissenswertes | No Comments »
Abmahnen - den Arbeitgeber
By admin | Januar 11, 2009
Abmahnungen sind zur Zeit wieder ein großes Thema. Die Wirtschaftskrise verschlechtert die Stimmung in den Unternehmen, Arbeitsplätze müssen abgebaut werden. Das führt zu häufigeren Abmahnungen auch wegen scheinbaren Kleinigkeiten. Der Grund: nach der dritten Abmahnung ist spätestens eine Kündigung gerechtfertigt.Das ganze Spiel lässt sich jedoch auch umgekehrt spielen. Fast kein Arbeitnehmer weiß, dass er nicht nur abgemahnt werden kann, sondern dass er ebenso seinen Arbeitgeber abmahnen kann, wenn er dafür einen konkreten Anlass gibt.
Solche Anlässe können zum Beispiel unkorrekte oder verspätete Gehaltszahlungen sein. Genauso ist eine Abmahnung des Arbeitgebers möglich, wenn dieser gegen Arbeitsschutzvorschriften verstößt. Auch ein großes Ärgernis, dass viele Arbeitnehmer zähneknirschend aber stillschweigend hinnehmen ist abmahnfähig, nämlich unzumutbar viele und regelmäßige Überstunden. Das gleiche gilt, wenn ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz gemobbt oder sexuell belästigt wird.
Eine Abmahnung des Arbeitgeber hat genau den gleichen Zweck wie im umgekehrten Fall, nämlich den Abgemahnten dazu anzuhalten, sein Fehlverhalten künftig zu unterlassen. Es kann durchaus zum eigenen Vorteil sein, wenn man sich vor dem Schritt nicht scheut, seinen Arbeitgeber abzumahnen. Plant man beispielsweise in näherer Zukunft seinen Arbeitsplatz aus eigener Initiative heraus zu kündigen, kann man Sperrzeiten beim Bezug von Arbeitslosengeld vermeiden, wenn man diese Abmahnungen nachweisen kann.
Wer seinen Arbeitsplatz lieber behalten möchte, kann sich auf diese Weise ebenso einen Gefallen tun, auch wenn man erst einmal das Gegenteil annehmen möchte. Wer dauerhaft an seinem Arbeitsplatz überlastet ist, macht mit höherer Wahrscheinlichkeit Fehler. Hat man den Arbeitgeber auf diese unzumutbare Arbeitssituation vorher auf dem Wege einer Abmahnung hingewiesen, kann er seinerseits deswegen nicht mehr abmahnen.
Auch der Arbeitnehmer muss dabei die üblichen Formalien einhalten. So muss genau beschrieben werden, worin das zu unterlassende Verhalten besteht und welches zukünftige Verhalten erwartet wird. Außerdem müssen alle Angaben auch genau belegt werden. Auch eine Androhung der Kündigung für den Wiederholungsfall darf nicht fehlen.
Topics: Wissenswertes | No Comments »
Sparen in der Krise
By admin | Januar 3, 2009
Inflation, drohender Jobverlust, ein bevorstehendes Krisenjahr – es gibt mehr als genug Gründe, die eigenen Kosten gerade jetzt unter Kontrolle zu bringen. Das ist einfacher, als es sich vielleicht anhört. Sparen kann man nämlich schon beim täglichen Einkauf, wenn man von alten Gewohnheiten ablässt und dort einkauft, wo es günstig ist.
So ist es kein Zufall, dass die Discounter einen immer größeren Marktanteil erobern. Man erhält dort schon seit langem nicht nur abgepackte Ware, sondern jede Menge Frisches, inzwischen sogar Bio – Produkte. Die Qualität der Produkte ist im Verhältnis zum Preis nicht zu beanstanden. Außerdem hat man den Vorteil stets frische Ware einzukaufen, da der Umsatz in diesen Märkten hoch ist und nichts lange im Regal liegen bleibt. Was sich nicht verkauft, wird ganz schnell aus dem Sortiment genommen. Als Zugabe kann man jede Woche noch von zahlreichen Sonderangeboten profitieren. Allerdings soll das nicht heißen, jetzt alles zu kaufen, nur weil es gerade günstig ist – am meisten spart man, wenn man nur genau das kauft, was auch wirklich braucht.
Das gleiche gilt auch für alle anderen Waren des täglichen Bedarfs wie etwa Kleidung. Gerade die Krise wird uns noch mehr Angebote bescheren, als es ohnehin schon gibt. Das bedeutet, dass man weder Kleider noch Schuhe jemals zum regulären Preis kaufen muss, sofern man sich etwas Mühe gibt bei der Suche nach Sonderangeboten. Die gibt es auch täglich beim Bäcker oder im Supermarkt. Lebensmittel, deren Ablaufdatum bald erreicht ist, werden oft zum halben Preis verkauft. Auch Brot vom Vortag schmeckt noch genauso gut, ist aber deutlich billiger.
Trainieren sollte man, sich von Spontankäufen abzuhalten. Auch wenn ein Produkt noch so verlockend aussieht, sollte man erst überlegen, ob man es auch in der nächsten Woche noch genauso gerne besitzen würde. Auf diese Weise dürften die meisten ungeplanten Kaufentscheidungen schon einmal wegfallen. Vorräte mit Sonderangeboten anzulegen ist nicht immer eine gute Sparidee. Das Produkt könnte nächste Woche schon im Preis fallen und der Vorrat, in dem immerhin unverzinstes Geld gebunden ist, somit zur Fehlinvestion werden.
Topics: Finanzkrise | No Comments »
Kurzarbeitergeld - darauf muss man achten
By admin | Dezember 31, 2008
Die augenblickliche Wirtschaftsflaute zwingt viele Unternehmen dazu, wegen rückläufiger Auftragslage Kurzarbeit anzumelden. Das ist grundsätzlich der bessere Weg, als die betroffenen Arbeitnehmer direkt zu entlassen. Zwar bringt Kurzarbeit Gehaltseinbußen, aber selbst diese werden zu einem großen Teil vom Arbeitsamt ausgeglichen.Um Kurzarbeitergeld zu bekommen, muss das Unternehmen dies beantragen. Die Beschäftigten selbst müssen sich dabei um nichts kümmern. Empfangsberechtigt sind jedoch nur solche Angestellten, die auch ansonsten verpflichtet sind, in die Arbeitslosenversicherung einzuzahlen. Daher gehören zum Beispiel Minijobber nicht zu den Anspruchsberechtigten.
Grundsätzlich wird Kurzarbeitergeld nur maximal ein halbes Jahr gezahlt. Für das nächste Jahr wurden jedoch die Möglichkeiten per Verordnung erweitert, so dass Kurzarbeitergeld bis zu anderthalb Jahren bezogen werden kann.
Wie viel man genau erhält, ist dabei gar nicht so leicht auszurechnen. Überschlagen erhält man etwa soviel, wie ein Arbeitsloser mit gleichem Gehalt bekommen würde. Einen Bonus erhält derjenige, der Kinderfreibeträge eingetragen hat oder den entsprechenden Sachverhalt anderweitig nachweisen kann. Gegebenenfalls können auch volljährige Kinder noch relevant sein, sofern sie sich noch in der Ausbildung befinden.
Während des Bezugs von Kurzarbeitergeld ist der Arbeitnehmer verpflichtet, genau wie ein Arbeitsloser einen anderen Arbeitsplatz anzunehmen, wenn er ihm angeboten wird. Auch die üblichen Arbeitsamttermine müssen wahrgenommen werden, sofern am betreffenden Tag nicht gearbeitet wird. Wer dies nicht macht, riskiert Sperren.
Hat der Kurzarbeiter einen Nebenjob, wird dieses Einkommen vom Gehalt abgezogen. Das gilt nicht, wenn er diesen schon vor dem Bezug des Kurzarbeitergeldes ausgeübt hat.
Topics: News | No Comments »
Steuergeschenke gegen Schwarzarbeit
By admin | Dezember 29, 2008
Um die Schwarzarbeit einzudämmen, kann man ab nächstem Jahr eine wesentlich höheren Betrag bei Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen. Während es aktuell dreitausend Euro sind, wird dieser Betrag ab nächstem Jahr verdoppelt.Die Möglichkeit Handwerkerrechnungen von der Steuer abzusetzen besteht schon seit geraumer Zeit. So konnte man bislang maximal zwanzig Prozent der Kosten geltend manchen, die man für eine Handwerkerleistung bezahlt hat. Voraussetzung dabei war, dass der Betrag dreitausend Euro nicht übersteigt. Dieser Betrag wird nunmehr im nächsten Jahr erhöht, so dass man Rechnung bis zu sechstausend Euro geltend machen kann. Absetzbar ist dabei jedoch nur der reine Arbeitslohn sowie Verbrauchsmaterialien. Alle verbauten Materialien muss man nach wie vor selbst tragen, da sie steuerlich nicht geltend gemacht werden können.
Zweck dieser Vergünstigung ist es nach Verlautbarung des zuständigen Ministeriums, durch diese steuerliche Entlastung das Handwerk zu stärken und für mehr Aufträge zu sorgen. Man rechnet mit bis zu zehn Milliarden Euro mehr Umsatz durch dies Anpassung.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist dabei auch die Bekämpfung der Schwarzarbeit. Diese hat nach Schätzungen in Deutschland ein Volumen von erstaunlichen dreihundert Milliarden Euro pro Jahr, wobei der Betrag tatsächlich auch noch viel höher liegen kann. Durch die steuerlichen Anreize konnte bereits in der Vergangenheit erfolgreich Schwarzarbeit zurückgedrängt werden. So war die Absetzbarkeit der Kosten für eine Haushaltshilfe ein wichtiger Schritt, die verbreitetet illegale Beschäftigung in diesem Bereich zurück zu drängen. Seit fünf Jahren können Kosten für so genannte haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuer abgesetzt werden. Darunter fallen Lohnkosten, die für Renovierungen oder Modernisierungen in privaten Haushalten aufgewandt werden. Seit letztem Jahr kann man diese Kosten direkt von der Steuerschuld abziehen, sofern man bestimmt Höchstgrenzen nicht übersteigt.
Topics: News | No Comments »
Struktur in die Unternehmensorganisation bringen
By admin | Dezember 26, 2008
Bevor man sich selbstständig macht, muss man Überlegungen anstellen, wie man das künftige Unternehmen organisieren will.Die Möglichkeiten dazu sind ausgesprochen vielfältig. Zur passenden Organisationsform gelangt man, wenn man grundsätzliche Dinge entweder alleine, oder, sofern man Partner hat, diese mit ihnen bespricht und entscheidet.
So gehört die Entscheidung dazu, ob man bestimmte Tätigkeiten aus dem Unternehmen auslagern will oder ob man alles selbst macht. Das kann zum Beispiel die Forschung, aber auch den Vertrieb betreffen. Um hier eine sinnvolle Entscheidung zu treffen, muss die Definition der Kernkompetenz des Unternehmens an erster Stelle stehen. Was zur Erbringung dieser Leistung nicht unmittelbar erforderlich ist, kann grundsätzlich auch ein Außenstehender übernehmen.
Für Tätigkeiten, die nicht selbst übernommen werden sollen, sucht man sich geeignete Partner. Dieses so genannte Outsourcing hat hier jedoch nichts mit Profitsteigerung zu tun, sondern mit einer optimalen Organisation des Unternehmens. So ist es wenig sinnvoll sich selbst um die Steuererklärung zu kümmern, wenn dafür keine eigene Kompetenz vorhanden ist, jedoch ein Steuerbüro diese Tätigkeit problemlos übernehmen kann. Dem Unternehmen geht dadurch nicht verloren, im Gegenteil werden Kapazitäten frei, um sich der Kernkompetenz zu widmen. Auf diese Weise lassen sich viele Bereiche auslagern. Das stellt einen Gewinn für beide Partner dar, da der eine entlastet wird, der andere aber als Spezialist seine Fähigkeiten einbringen kann. Die innerbetriebliche Effizienz steigt auf diese Weise enorm.
Zur Organisationsform gehört auch eine Entscheidung über die geeignete Rechtsform. Dazu fragt man am besten einen Fachmann, da man hier als Laie sehr wahrscheinlich nicht über ausreichend Wissen verfügt. Keinen Ilussionen sollte man sich bezüglich einer Haftungsbeschränkung hingeben. Diese existiert letztlich nur auf dem Papier, da keine Bank mit einer neuen GmbH eine Kreditgeschäft abschließen würde, ohne das der oder die Gesellschafter persönlich dafür haften.
Topics: Allgemein | No Comments »